Der relativ neue Begriff "Nachhaltigkeit" kommt eigentlich aus der Forstwirtschaft und ist dort in Deutschland in den 1920-ziger Jahren entstanden. Er bedeutete damals, dass nicht mehr Bäume geschlagen werden durften, als nachwachsen. Heute hat sich dieser Begriff gewandelt und wird überall verwendet. Der wesentliche Inhalt des Begriffes ist allerdings geblieben: Er meint etwas Dauerhaftes, das sich selbst regeneriert und trägt.

Im Handwerk trifft das allemal zu. Das Handwerk ist Teil der regionalen Wertschöpfungskette. Es geht sorgsam mit den Ressourcen um. Es sichert dauerhaft Ausbildung und Beschäftigung. Nachhaltiges Wirtschaften liegt im ureigendsten Interesse des Handwerks. Das weiß man. Rückgrat des deutschen Handwerks ist seit vielen Jahren die Meisterpflicht. Die "Meisterprüfung" sicherte dem Handwerk die erforderliche Qualifizierung auf aktuellem theoretischen und technischen Niveau – und damit dem Kunden einen hohen Qualitätsstandart. Daher kommt auch Vertrauen. Handwerk ist Dienstleistung. Es wird immer gebraucht werden. Aber der Kunde erwartet, dass eine Reparatur, eine Neuanfertigung, eine Leistung, schön ist, gut ist und lange hält.

Möchte nicht jeder, der ein Produkt kauft, etwas Gutes, etwas Dauerhaftes? Doch jeder hat eigene Qualitätsansprüche. Jeder hat seine besonderen Vorlieben. Trotzdem wird bei vielen Produkten Qualität groß geschrieben. Ob ein Produkt bestimmten Qualitätskriterien gerecht wird, soll man Fachleuten überlassen.

Ob ein Produkt den Qualitätsansprüchen des Kunden entspricht, ist subjektiver Natur. Damit jeder Einzelne nun nicht "daneben" greift und später enttäuscht über seinen Einkauf ist, sollte er sich gründlich informieren, wissbegierig sein und sich sachkundig machen. Das Mühen um differenzierte Kenntnisse lohnt sich! Andererseits kann der Einkauf beim Fachhandel (oder direkt beim Erzeuger (Wein beim Winzer) fehlende eigene Sachkenntnisse ersetzen und gibt dem Kunden größere Sicherheit auf Qualität und Garantieleistungen.

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